PhiCube in Frontiers in Medicine
Die Konstruktion von PhiCube – seine Architektur, sein Mechanismus zur Rekonfiguration und seine bilaterale Regelung – ist in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine veröffentlicht worden.


In der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine ist ein Artikel erschienen, der PhiCube beschreibt. Er erläutert den Aufbau des Geräts, den Mechanismus, mit dem es sich umkonfigurieren lässt, und die impedanzbasierte Regelung, die bestimmt, wie die beiden Arme während einer Sitzung miteinander gekoppelt sind.
Am Anfang von PhiCube stand die Idee, eine ganze Reihe starrer Einzweckgeräte durch ein einziges rekonfigurierbares Gerät für die bilaterale Rehabilitation der oberen Extremitäten bei Kindern zu ersetzen. Der Artikel beschreibt zwei unabhängige, motorisierte Drehgelenke, deren Achsen sich an jeder der drei anatomischen Hauptebenen ausrichten lassen, sowie austauschbare Manipulanda, die gezielt unterschiedliche Abschnitte der kinematischen Kette des Arms ansprechen. Kinematische Simulationen aus der Studie zeigen, dass jede Kombination aus Griff und Ausrichtung ein eigenes Muster von Gelenken beansprucht – vom isolierten Training distaler Gelenke bis zu Synergien über mehrere Gelenke hinweg.
Die bilaterale Regelung behandelt die Beziehung zwischen den beiden Armen – ihre Richtung, ihre Asymmetrie und ihre Steifigkeit – als einstellbare Parameter. Deshalb kann ein einziges Gerät ein ganzes Spektrum therapeutischer Modalitäten abdecken: von der Führung eines Arms durch den anderen bis zum vollständig symmetrischen Koordinationstraining.
Verfasst haben den Artikel Matteo Lavit Nicora, Giovanni Tauro, Atul Chaudhary, Davide Felice Redaelli und Matteo Malosio. Ihm gingen mehrere Jahre mit Prototypen, Überarbeitungen und Tests voraus – gemeinsam mit dem klinischen Fachpersonal und den Patientinnen und Patienten, die mit den Prototypen gearbeitet haben.